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Rente

In der laufenden Wahlperiode hat die CDU-geführte Bundesregierung bei Mütterrente, Erwerbsminderungsrente sowie Betriebsrenten entscheidende Verbesserungen vorgenommen. Die Renten sind so stark gestiegen wie seit 20 Jahren nicht mehr. Wir haben die Weichen dafür gestellt, dass die Rentenversicherung bis 2030 gut aufgestellt ist.

Einsetzung einer Rentenkommission: Für gute Rente auch nach 2030

Wir haben eines der besten sozialen Sicherungssysteme der Welt. Dies soll auch für unsere Kinder und Enkel so bleiben. Die CDU will ein Rentenrecht, das Generationengerechtigkeit sichert und Leistungen sowie Lasten – auch bei steigender Lebenserwartung – fair und nachvollziehbar verteilt. Dabei bleibt noch einiges zu tun. So konnten wir uns in der laufenden Legislaturperiode mit der SPD leider nicht auf die Einführung einer Lebensleistungsrente einigen. Diese und weitere Verbesserungen des Rentensystems werden wichtige Themen für die nächste Wahlperiode sein.

Die Weiterentwicklung der Rente nach 2030 soll in einem partei- und fraktionsübergreifenden gesellschaftlichen Konsens unter Einbeziehung der Tarifpartner geregelt werden. Zu diesem Zweck setzen wir eine Rentenkommission ein, die bis Ende 2019 Vorschläge erarbeiten soll. Die gesetzliche Rente soll zentraler Pfeiler der Altersvorsorge bleiben. Daneben sind Betriebsrenten und die private Vorsorge (z. B. Riester-Renten) ebenfalls von großer Bedeutung für eine nachhaltige und gute Altersversorgung.

Wir sorgen für sicheres Einkommen im Alter

Auch Rentner profitieren von der guten Entwicklung am Arbeitsmarkt. So steigen die gesetzlichen Renten seit Jahren deutlich. Gleichzeitig müssen Arbeitnehmer weniger in die Rentenversicherung einzahlen. Grund dafür ist die starke Wirtschaft und der Beschäftigungsrekord am Arbeitsmarkt – aber auch die Rentenpolitik der CDU.

Längerer Rentenbezug

Wir leben immer länger und das bei immer besserer Gesundheit. Daher bekommen wir die Rente deutlich länger gezahlt als unsere Eltern und Großeltern. 1960 erhielten Rentner die gesetzliche Rente durchschnittlich knapp 10 Jahre. 2015 wurde sie durchschnittlich 19,6 Jahre und damit fast doppelt so lange gezahlt – und das bei steigender Rentenhöhe! Dies zeigt: Die gesetzlichen Renten sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten in der Summe deutlich gestiegen.

Steigende Renten

Zum 1. Juli 2016 stieg die gesetzliche Rente in den alten Bundesländern um 4,25 Prozent und in den neuen Bundesländern um 5,95 Prozent. Das war das stärkste Rentenplus seit 23 Jahren! Auch zum 1. Juli 2017 stiegen die Renten wieder sichtbar: um fast 3,6 Prozent im Osten und um 1,9 Prozent im Westen. So wird deutlich: Auch Rentner profitieren von der guten Wirtschaftslage.

Gleiche Renten für Menschen in Ost und West

Die CDU-geführte Bundesregierung wird die Renteneinheit vollenden. Die Beiträge im Osten werden höher bewertet, um die niedrigeren Löhne dort beim Rentenniveau auszugleichen. Mit der jüngsten Rentenanpassung nähern sich die Renten im Osten denen im Westen weiter an. Der aktuelle Rentenwert Ost liegt nun bei fast 96 Prozent der Westrenten. Von 2018 bis 2024 werden diese Beträge weiter angeglichen. Die Höherbewertung der Ostlöhne wird parallel dazu abgebaut. Im Jahr 2025 gibt es dann die „Renteneinheit“. Die CDU hat dafür gesorgt, dass dieser Schritt bezahlbar bleibt. Quelle: Deutsche Rentenversicherung

Höhere Renten für Eltern

Die CDU-geführte Bundesregierung hat die Renten für Mütter verbessert. Damit wird die Lebensleistung von Millionen Müttern (und Vätern) in Deutschland besser anerkannt. Seit 1. Juli 2014 bekommen insgesamt 9,5 Millionen Mütter und Väter mehr Rente für Kinder, die vor 1992 geboren wurden.

Beim Thema Befristung stellte der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz immer wieder öffentlich falsche Behauptungen auf. Im Februar behauptete er etwa in einem Interview mit der Bild-Zeitung: „Knapp 40 % aller  Beschäftigungsverhältnisse in der Altersgruppe 25 bis 35 sind befristet.“ Diese Zahl ist maßlos übertrieben. Bild selbst korrigierte die falschen Angaben von Schulz unter Berufung auf das Statistische Bundesamt umgehend: Tatsächlich seien es 13,8 Prozent gewesen.

Ausgerechnet in SPD-geführten Ministerien wurden zuletzt besonders viele Arbeitsverhältnisse nur befristet geschlossen. Im Familienressort wuchs die Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse in den letzten drei Jahren um fast 40 Prozent, im Arbeitsressort um mehr als 25 Prozent. Zum Vergleich: Im CDU-geführten Verteidigungsressort sank(!) die Zahl im selben Zeitraum um knapp 9 Prozent.

Höhere Renten für diejenigen, die nicht mehr arbeiten können

Wer nach Unfall oder Krankheit im Beruf aufhören muss, erhält künftig mehr Geld als bisher. Die Berechnung wird dazu geändert: Die CDU-geführte Bundesregierung hat durchgesetzt, dass mehr Berufsjahre bei der Erwerbsminderungsrente berücksichtigt werden. Die sogenannte Zurechnungszeit wurde bereits 2014 von 60 auf 62 Jahre angehoben. Von 2018 bis 2024 steigt sie nochmal auf 65 Jahre. Flexi-Rente – damit sich längeres Arbeiten noch mehr lohnt Mit der Flexi-Rente hat die CDU in der Bundesregierung durchgesetzt, dass sich längeres Arbeiten noch mehr lohnt. Wer regulär in Rente geht und dennoch freiwillig weiter arbeiten möchte, profitiert doppelt: Zahlt man freiwillig weiter in die Rentenkasse ein, erhöht sich die eigene Rente ab dem Folgejahr. Auch der Rentenbeitrag, den der Arbeitgeber zahlt, kommt so der eigenen Rente zugute.

Abschlagsfreie Rente für alle, die schon lange arbeiten Wer 45 Beitragsjahre vorweisen kann, kann seit 2014 bereits mit 63 Jahren abschlagsfrei Rente bekommen. Das ist auch wohlverdient. Doch die Lebenserwartung steigt. Um dem demografischen Wandel zu begegnen, bleibt diese Altersgrenze nicht fest; steigt das allgemeinen Renteneintrittsalter auf 67 wächst sie parallel auf 65 Lebensjahre an.

Wir stärken die freiwillige Altersvorsorge

Wer zusätzlich zur gesetzlichen Rente für sein Alter vorsorgen will, wird ebenfalls unterstützt.

Für die sogenannte Riester-Rente erhält jeder Erwachsene eine Zulage. Diese wird zum kommenden Jahr auf 175 Euro erhöht. Schon jetzt erhalten Eltern darüber hinaus eine Zulage von bis zu 300 Euro pro Kind. Zudem hat die CDU-geführte Bundesregierung beschlossen, Menschen mit geringem Einkommen bei der betrieblichen Altersvorsorge zu unterstützen. Künftig soll es für sie einen Steuerzuschuss geben.

Verlässliche Finanzierung der Renten

Die CDU hat nicht nur ältere Menschen, sondern auch die jüngeren Generationen im Blick. Wenn wir alle erfreulicherweise immer älter werden und im Alter gesünder sind, dann müssen wir die gewonnene Lebenszeit in angemessenem Umfang auf zusätzliche Arbeit und zusätzlichen Ruhestand aufteilen. Deshalb haben wir die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre eingeleitet. Damit sorgen wir dafür, dass die Renten für jüngere Menschen bezahlbar bleiben und stärken so den Zusammenhalt in Deutschland.

Abschlagsfreie Rente für alle, die schon lange arbeiten Wer 45 Beitragsjahre vorweisen kann, kann seit 2014 bereits mit 63 Jahren abschlagsfrei Rente bekommen. Das ist auch wohlverdient. Doch die Lebenserwartung steigt. Um dem demografischen Wandel zu begegnen, bleibt diese Altersgrenze nicht fest; steigt das allgemeinen Renteneintrittsalter auf 67 wächst sie parallel auf 65 Lebensjahre an.

Niedrigere Kosten für Versicherte

Dank der guten Beschäftigungslage ist mehr Geld als nötig in die Rentenkasse geflossen. Denn: Rund ein Drittel der Rentenzahlungen trägt der Bund. Die Überschüsse aus den Beiträgen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern werden an diejenigen zurückgegeben, die sie erwirtschaftet haben: unsere fleißigen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. So ist der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung seit 2011 von 19,9 auf 18,7 Prozent gesunken.

Mehr Geld vom Bund für steigende Renten

Die Rentenbeiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern reichen schon lange nicht mehr aus, um alle Rentenansprüche zu begleichen. Der Bund trägt etwa ein Drittel der gesamten Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung.

  • 2017 gibt der Bund deshalb 91,7 Milliarden Euro zu den Renten dazu.
  • Bis 2020 sollen die Zuschüsse auf über 100 Milliarden Euro im Jahr steigen.

Dank solider Finanzen kann der Bund jedes Jahr seinen Zuschuss für die Renten erhöhen, ohne die Jüngeren mit neuen Schulden zu belasten. Das stärkt den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.